Unser Gebäudepark verursacht rund die Hälfte des Endenergieverbrauchs und der CO2-Emissionen. Wie können wir angesichts dieser Herausforderung die energie- und klimapolitischen Ziele im Gebäudebereich erreichen?

Liegt der Schlüssel beim Ersatzneubau, der energetischen Sanierung, bei Urbanisierung und Verdichtung? Oder bei den Gebäudestandards und Labels? Sind primär die Investoren gefragt? Oder eher die Architektur- und Planungsfachleute? Braucht es mehr gesetzliche Vorgaben? Oder eher weniger? Fehlt der politische Wille? Oder müssen wir einfach weniger Wohnfläche pro Person beanspruchen?

novatlantis trägt auf verschiedenen Ebenen zur Beantwortung dieser Fragen bei. An den novatlantis Bauforen in Zürich, Basel und Luzern referieren Expertinnen und Experten zu aktuellen Bau-Themen und stellen sich den Fragen des Fachpublikums. Die Poster- und Produkte-Ausstellungen an den Foren, sog. Innovationsapéros, fördern den Wissenstransfer von der Forschung in die Praxis. Zudem befassen sich zahlreiche Projekte, die von novatlantis initiiert, unterstützt und begleitet werden, mit zukunftsweisenden Forschungsfragen und Umsetzungsbeispielen im Gebäudebereich. Sei dies im urbanen Kontext zusammen mit der Stadt Basel oder mit einem eher ländlichen, regionalen Fokus.

Bauforum 2017 Luzern – 26. Januar 2017

Das novatlantis Bauforum Zürich 2015 stellt den Menschen ins Zentrum. Aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten wir die Beziehung zwischen dem Menschen und seinem urbanen Umfeld. Wie lassen sich städtebauliche Verdichtung und unser Bedürfnis nach steigender Lebensqualität trotz erhöhter Nutzung in Einklang bringen?

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Die novatlantis Bauforen: Plattform für nachhaltiges Bauen

Das novatlantis Bauforum ist eine Veranstaltungsreihe, an der neuste Entwicklungen aus dem Hochschulbereich und der Praxis des nachhaltigen Bauens vorgestellt und diskutiert werden. Es richtet sich an Verantwortliche für Immobilienportfolios von privaten und institutionellen Investoren, Pensionskassen, Behörden und Bauherrschaften sowie Architektur- und Planungsbüros und findet jährlich in Zürich, Basel und Luzern statt.

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Häuser energetisch erneuern mit vorfabrizierten Fassadenmodulen

Über 90 Prozent der Häuser in Basel stammen aus der Zeit vor 1980 und entsprechen nicht dem heutigen Energiestandard. Diese Häuser energetisch zu erneuern, wäre im Sinne eines Meilensteins auf dem Weg in die 2000-Watt-Gesellschaft ausgesprochen sinnvoll. Eine Möglichkeit, die Umsetzung zu erleichtern, ist der Einsatz vorgefertigter Fassadenmodule, in die Komfortlüftung, Fenster und Isolation bereits eingearbeitet sind. Für dieses Projekt werden geeignete Gebäude…

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Energetische Erneuerung mit Hochleistungsdämmputz

Oft ist es nicht möglich, eine bestehende Fassade mit 25 Zentimeter Dämmung einzupacken, sei es, weil sie denkmalgeschützt ist oder weil die architektonischen Strukturen des Gebäudes dies nicht zulassen. Der eigens für solche Anwendungen von der EMPA entwickelte Aerogel-Dämmputz erreicht mit wenigen Zentimetern Dicke eine erstaunliche Dämmleistung. Für dieses Projekt werden insbesondere Gebäude gesucht, bei…

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Dach und Fassade nutzen, um Strom zu produzieren

Nicht nur Dächer, auch die grossen Flächen an Hochhäusern lassen sich für die Gewinnung von Solarstrom nutzen. Dafür wurden farbige Solarmodule entwickelt, die als gestalterisches Element in die Architektur eingebunden werden können. So entsteht ein mehrfacher Nutzen: Energietechnik stützt Ästhetik - und umgekehrt. Für dieses Projekt werden geeignete Gebäude gesucht, deren Fassaden sich durch eine…

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Das Gebäude optimiert das Stromnetz

Immer mehr Solarstromanlagen speisen Strom dezentral ins Netz ein – und stellen die Stromnetze vor eine Herausforderung. Wo und wann fliesst wie viel Strom? Wie lässt sich der Ausgleich regeln? Eine Studie soll aufzeigen, wie ein Smartmeter zum Einsatz kommt, um Überschüsse und Nachfrage anzuzeigen, und wie die Gebäudeinfrastruktur in den Lastenausgleich einbezogen werden kann.

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Lokale Speicherung von Strom

Wie speichern wir Solarstrom nah am Gewinnungsort so, dass wir ihn dann brauchen können, wenn die Sonne nicht scheint? Mit Solarstrom hergestelltes Methan eignet sich theoretisch gut zur Stromspeicherung. Eine Pilotanlage soll die Möglichkeiten in der Praxis aufzeigen.

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Innovationskatalog Bau

Die Pilotregion Basel – ein Forschungslabor für die Zukunft der 2000-Watt-Gesellschaft – entstand aus der Zusammenarbeit von novatlantis, dem Kanton Basel Stadt, der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW und der Universität Basel. Erste Vorarbeiten starteten im Jahr 2001. Im Thema Stadtentwicklung verlagerte sich der Fokus ab 2004 zur Anwendung neuer Bautechnologien und zur Realisierung beispielhafter Pilot- und Demonstrationsprojekte. Der Innovationskatalog Bau in Form von Factsheets umfasst Gesamtkonzepte, Komponenten und Materialien.

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Förderprogramm für Nachhaltiges Bauen

Das Programm P+D-BAUTEN BASEL zur Förderung von zukunftsweisenden Bauprojekten und nachhaltigen Lösungen am Bau unterstützt vorbildliche, innovative und zukunftsfähige Lösungen finanziell und fachlich.

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