Unser Ressourcenverbrauch ist bei Weitem nicht nachhaltig. Für unseren heutigen Lebensstil unter den derzeitigen Produktionsbedingungen benötigen wir eine Fläche auf der Erde, die fast dreimal so gross ist wie unsere Erde. Unser ökologischer Fussabdruck beträgt daher knapp «drei Erden». Über 70% der konsumbedingten Umweltbelastung der Schweiz fällt im Ausland an.

Zwischen Ressourcenverbrauch und Wohlstand besteht ein positiver Zusammenhang: Je höher der Wohlstand eines Landes, desto höher der Ressourcenverbrauch. Wie sieht nun eine nachhaltige Schweiz von morgen aus? Wie kann der Ressourcenverbrauch reduziert und gleichzeitig der Wohlstand gesichert werden? Wie können wir die Chancen, die im globalen Markt für Umwelt- und Energietechnologie sowie Ressourceneffizienz liegen, für die Schweizer Wirtschaft nutzen?

Der Beitrag von novatlantis zu diesen Fragen umfasst u.a. die Themen Energieeffizienz, Smart Cities, Zusammenarbeit mit den Schweizer Kompetenzzentren für Energieeffizienz SCCER, Elektromobilität inklusive Nutzerverhalten und Energiedatenmanagement.

Das Quartier als Energiedrehscheibe

Auf dem Dach Strom produzieren, diesen Strom zum Beispiel in der Batterie des Elektroautos speichern und die gesamten Stromflüsse gezielt steuern – das ist die Vision einer Energiedrehscheibe im Wohnquartier. Mit einer Simulation soll aufgezeigt werden, wie in Basel eine solche Energiedrehscheibe funktionieren könnte.

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Baustoffmanagement

Die Bautätigkeit steigt in der Schweiz in einem dauernden Tempo von mehr als 7 Tonnen Material pro Kopf und Jahr an. Als Antwort auf diese Situation hat die Plattform für nachhaltiges Bauen die Vision eines praktisch geschlossenen Zyklus von Baumaterial mit dem Titel «Baustoffmanagements 21» entwickelt.

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Siedlungswasserwirtschaft

Die Reinigungskapazität der konventionellen Kläranlagen stösst an ihre Grenzen in Bezug auf die Entfernung von Mikroverunreinigungen und Spurensubstanzen. Zudem werden in Kläranlagen eigentlich nützliche Elemente wie Stickstoff und Phosphor aus dem Stoffkreislauf entfernt. Eine Möglichkeit diese Situation zu optimieren ist die separate Sammlung und Behandlung von Urin.

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Aquamin: das Abwasserlose Haus

Abwasser aus Haushalten und Gewerbe muss aus hygienischen Gründen und zum Schutz der Gewässer beseitigt und gereinigt werden. Dazu dienen heute ausgedehnte Kanalisationsnetze mit zentralen Kläranlagen. Dieses System funktioniert gut, hat aber gewichtige Nachteile: Kreisläufe sind offen (Nährstoffe, Wasser), es ist teuer und unflexibel. In wasserarmen Regionen oder urbanen Gebieten ohne bestehende Kanalisationen könnten kleine, dezentrale Systeme ohne Einbusse an Komfort, Hygiene oder Gewässerschutz eingesetzt werden. Dabei werden die Abwasserströme an der Quelle erfasst und können gezielt behandelt werden.

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Landschaftszerschneidung

Menschliche Aktivitäten wie der Bau von Siedlungen und Strassen sowie intensive Landwirtschaft fördern die Landschaftszerschneidung. Nach neuen Erkenntnissen nimmt mit zunehmender Fragmentierung nicht nur die Grösse, sondern auch die Qualität der Lebensräume ab. Letzteres kann insbesondere für empfindliche und spezialisierte Arten verheerend sein.

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